Produkte der Jobmaschine



Mit dem Erscheinen des Programms "Netscape 1.0" Ende 1994 und dem damit beginnenden Siegeszug des "World Wide Web" (WWW) wurde das Internet auch für den kommerziellen Einsatz interessant. So mancher Student konnte sich damals mit dem "Programmieren" von Homepages ein nettes Taschengeld verdienen. Die wenigen HTML-Kommandos (die Sprache für WWW-Seiten), die man beherrschen musste, um sich "Webdesigner" zu nennen, kennt heute jeder Schüler. Aus den Nebenjobs von damals entstand eine neue Branche mit phantasievollen Job-Titeln.

Webmaster

Der (Haus-)Meister der Homepage war der erste definierte Job, den das World Wide Web hervorbrachte. Am Beginn der WWW-Ära war er praktisch für alles rund um das Internet-Angebot der Organisation verantwortlich, durch die vielen neuen technischen Entwicklungen ist er heute eine Art Koordinator, der in allen wichtigen Bereichen wie Java-Programmierung, Datenbankanbindung, Design und Multimedia zumindest Grundkenntnisse haben sollte.

Webproducer/Developer

Er ist die erste Weiterentwicklung des Webmasters. Statt der laufenden Betreuung ist der Producer vor allem beim Aufbau neuer Dienste gefragt, er sollte deshalb neben Kenntnissen aller technischen Grundlagen auch eine große Portion Kreativität mitbringen und schnell zu unterschiedlichen Themen wie Auto Tests oder Billigreisen schreiben können.

Online Editor

Auch Online Redakteur. Steht das Konzept und das Design der Seite, fehlt oft nur noch eines: der Inhalt. Dann müssen schnell ein paar Studenten her, die das ganze (hoffentlich regelmäßig) mit neuen Inhalten füllen. Gefragt ist hier die Fähigkeit, sich kurz und prägnant ausdrücken zu können und Erfahrung mit (Online-) Recherchen.

Webcast-Producer

Mit immer höheren Bandbreiten werden auch Video-Übertragungen schön langsam interessant. Der Webcast-Producer gestaltet die Video-Sequenzen und sollte deshalb Erfahrung mit Video- und Internettechnik mitbringen.

Community Assistant

Virtuelle Gemeinschaften sind der neueste Schrei im Internet-Marketing. Die Surfer sollen sich einer Gemeinschaft auf der Internet-Seite anschließen, damit sie auch oft wiederkommen. Der Assistant hilft beim Entstehen der Gemeinschaft nach und betreut sie.

Web Consultant

Keine Branche ohne Consultants! Er berät den Kunden, wie er die Internet-Präsenz des Unternehmens optimal gestaltet.Während es früher hauptsächlich um "virtuelle Visitenkarten" ohne viel technischen Aufwand ging, glänzen Web-Sites von heute mit multimedialen Gustostückerln und E-Commerce-Anwendungen. Da braucht es Berater mit Uni-Abschluss, Internet-Erfahrung und Kreativität.


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